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26.04.2008, 10:31

Verwendung von Kettenzügen

Hallo,

ich hätte ein paar Fragen zu der Verwendung von Kettenzügen. Die Sachverhalte sehen folgender Massen aus:

1. Traversenstrecke mit drei Zügen
2. Traversenstern oder Kreis an drei Zügen
3. Ground Support
4. Traversenstrecke an vier Zügen
5. Traversenrechteck an vier Zügen
6. Traversenrechteck an 6 Zügen

Es geht immer nur um den Aufbau und nicht um ein szenische Bewegung!!

Welche Kettenzüge müssen/können verwendet werden?? Mir sind immer wieder unterschiedliche Meinung untergekommen.

Dürfen noch D8 Züge verwendet werden?? Oder müssen schon Züge noch BGV C1 verwendet werden??

Und wie ist die Sachlage, wenn die Punkte 1-6 mit Handkettenzügen aufgebaut werden?

Danke für eure Antworten.
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03.05.2008, 17:28

Für den Auf- und Abbau sind auch D8-Kettenzüge zugelassen. Der Knackpunkt ist, dass Fahren der Traverse über Personen.

- D8-Zug: Verfahren und Hängen über Personen unzulässig. D.h.: Wenn sich niemand während des Auf- u. Abbaus unter der Traverse aufhalten muss, kannst Du die Traverse / das Rigg / den GroundSupport mit D8-Zügen fahren. In der "Endpostion" (Hängepostion) müssen die D8-Züge jedoch totgehängt werden oder mit einer Sekundärsicherung versehen werden. Eine Abhilfe ist hier der "D8+"-Kettenzug. Bei diesem entfällt die Sekundärsicherung bzw. das Tothängen.

Achtung: Auch bei D8+ -Kettenzügen müssen Textilschlingen mit einer feuerfesten Sekundärsicherung versehen werden.
(§ 9 BGV C1, 5. Absatz der Durchführungsanweisung)



- C1-Zug: Verfahren und Hängen über Personen zulässig.: Für Auf- u. Abbau nicht notwendig, wenn sich während des Fahrens der Traverse keine Personen unter der Truss / dem Rigg / dem GroundSupport aufhalten oder bewegen müssen.



Empfohlene Literatur: VPLT SR2.0 - Standard (zu beziehen über den VPLT; auch als Download)



Von Handkettenzügen rate ich hier ab (Ausnahme ist eventuell Punkt 2; wobei hier besonders auf die Belastung in den Anschlagpunkten zu achten ist), da eine gleichmäßige Lastverteilung auf die Anschlagpunkte nicht sichergestellt ist. Aus der ungleichen Lastverteilung resultierende Probleme: Überlastung von Zugpunkten, Verzerrungen und Biegungen in den Traversen und Verbindungen, daraus folgende Überlastung der Traversen

- GroundSupport mit Handkettenzügen? Kann kompliziert werden, da er durch die, zu erwartende ungleichmäßige Lastverteilung, wahrscheinlich schnell verkantet. Und auch hier Verbiegung und Überlast.

Dieser Beitrag wurde bereits 11 mal editiert, zuletzt von »eventdspor« (06.06.2008, 00:01)

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